News: Facelift Mazda3

Nach drei Jahren gönnt Mazda dem weltweiten Bestseller Mazda3 eine Überarbeitung. In Deutschland ist der Mazda3 neben den SUV CX-5 und dem kleineren CX-3 immerhin das drittbestverkaufte Fahrzeug. Die Ingenieure von Mazda haben weniger an den Außenhaut Hand angelegt, sondern Verbesserungen im Inneren und unter der Haube durchgeführt.

Man muss schon genauer Hinschauen um die äußerlichen Veränderungen erkennen zu können bzw. bemerkt diese besser, wenn neu neben alt zusammenstehen. An der Front haben die Ingenieure dem Mazda3 einen markanteren Grill und flachere LED-Scheinwerfer spendiert. An der Seite erhielt das Faceliftmodell neue Außenspiegel mit größeren Blinkern sowie neuen 18-Zoll-Flegen. Im Heck erhielt der Mazda3 einen geänderten Stoßfänger. Ansonsten ist die Form beim Alten geblieben.

Im Inneren haben die Ingenieure deutlich mehr Hand angelegt. Um ein besseres Qualitätsgefühl in den Innenraum zu bringen, wurde das Hartplastik aus dem Innenraum verbannt. Der Handbremshebel wurde durch eine elektrische Parkbremse ersetzt und bietet damit mehr Platz in der Mittelkonsole. An dieser Stelle sitzen jetzt zwei Cupholder für kleinere Getränkeflaschen. Erstmalig gibt es jetzt gegen Aufpreis eine Lenkradheizung.

Ebenso neu ist das farbige Head-up Display, welches in der Darstellung vergrößert und ab sofort das Temposchild mit einblendet. Wer dieses Extra im eigenen Fahrzeug haben möchte, muss tief in die Tasche greifen. Voraussetzung hierfür ist die neu geschaffene Ausstattungslinie Exclusive, die zwischen Center- und Sports-Line positioniert wurde. Noch dazu muss man dann das Navigationssystem ankreuzen. Somit kostet dieses Extra insgesamt 1.340 Euro, wobei man auch andere Ausstattungsmerkmale damit erwirbt.

Im Prinzip hat sich bei den Motorisierungen nichts geändert. Zum Marktstart im Februar werden drei Benziner mit 100, 120 oder 165 PS angeboten. Dazu gesellen sich noch zwei Diesel-Motoren mit 105 bzw. 150 PS. Wer sich für den 100-PS-Benziner entscheidet, sollte wissen, dass es für diese Motorisierung fast keine Extras bestellen lassen.

Ab sofort erhalten alle Mazda3 das neue Technik-Feature „G-Vectoring Control (GVC), welches seit diesem Jahr im Mazda6 eingeführt wurde. Hinter diesem Feature steckt eine Fahrdynamik-Software, die durch minimale Anpassung des Motordrehmoments die Fahrstabilität erhöhen soll, indem es das sogenannte Eigenlenkverhalten beeinflusst. Somit soll GVC nicht nur für besseres Kurvenverhalten sorgen, aber auch kleine Lenkbewegungen bei der Geradeausfahrt korrigieren.

Fotos des Mazda3

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