Review: G-Technology G-Dock ev

Bereits in diversen Videos haben wir euch das G-Dock ev aus dem Hause G-Technology schon ausführlich gezeigt. Das G-Dock ev ist flexibler als manches normale Raid-System, denn die für das Dock entwickelten Festplatten verfügen nicht nur über einen SATA-Anschluss für das Gehäuse, sondern auch über einen USB 3.0 Port.

P1260276Bevor ich zum eigentlichen Review und meiner Meinung komme, möchte ich zuerst einmal auf die einzelnen Videos hinweisen. Zuerst haben wir euch in einem Unboxing das G-Dock EV näher vorgestellt. Dieses Video findet ihr hier. In weiteren Videos haben wir die Performance des G-Dock ev in unterschiedlichen Konfigurationen untersucht. Dazu zählt der Speedtest des G-Dock ev mit einer einzelnen FestplatteSpeedtest des G-Dock ev im Raid-0 und Speedtest des G-Dock ev im Raid-1.

In das Dock lassen sich speziell von G-Technology angebotene Festplatten verwenden. Diese lassen sich entweder im Dock oder separat per USB mit dem Computer verbinden. Das Dock selbst ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt und verfügt zur Verbindung mit dem Computer über ein Thunderbolt 1 Anschluss und über einen weiteren mit dem sich zusätzliche Geräte verbinden lassen.

P1260262Sicherlich ist es auch interessant zu wissen, welche Festplatten von G-Technology in den Einschüben verbaut werden. Es handelt sich hierbei um zwei 2,5 Zoll Festplatten mit 7200 U/min und jeweils 1 TB. Sie sollen eine gleichmäßige Datenrate von 136 MByte/s liefern. Die Festplatten stammen direkt von HGST, der Muttergesellschaft von G-Technology. Ähnlich wie das G-Dock ev sind die beiden externen G-Drive ev hochwertig verarbeitet und setzen auch auf ein Vollaluminium Gehäuse.  Das Einschieben der Festplatten ist quasi idiotensicher, einfach soweit reinschieben, bis die Festplatten verriegelt sind. Möchte man nun die Festplatten aus dem G-Dock ev entnehmen, so muss man einfach auf den entsprechenden Knopf rechts vom Einschub drücken.

Standardmäßig wird das G-Dock ev im JBOD Modus ausgeliefert, d. h. beide Festplatten fungieren als Einzellaufwerke. Möchte man entweder Raid-1 oder Raid-0 nutzen, so muss man dies über das Festplatten-Dienstprogramm entsprechend konfigurieren. Sollte man sich für den Raid-0 Modus entscheiden, so verliert man ein gewisses Maß an Flexibilität, weil man nicht einfach eine Festplatte entnehmen kann und per USB mit einem anderen Rechner verbinden kann.

Deswegen sollte man eigentlich an dieser Stelle auf den Betrieb im Raid-0 Modus verzichten, weil man doch so ein hohes Maß an Flexibilität verliert und nicht einfach die Festplatten getrennt voneinander an unterschiedlichen Rechnern nutzen kann. Rational gesehen muss man sagen, dass der aktuelle Straßenpreis von über 500 Euro für letztendlich nur 2 TB nicht gerechtfertigt ist. Allerdings ist dieses Produkt auch nicht für jedermann etwas. Wer viel mit externen 2,5 Zoll Festplatten arbeitet und nicht immer die vielen Kabel auf dem Tisch haben möchte, der wird mit diesem Produkt sehr zufrieden sein. Auch ich kann an dieser Stelle nichts Negatives über das Produkt sagen und kann durchaus das Produkt empfehlen.

 

 

 

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