Evernote – Ein digitales Notizbuch.

Wer kennt nicht das Problem, sich 100 Sachen auf einmal zu merken. Jeden Tag müssen wir Journalisten Eindrücke festhalten und diese später auf Abruf verfügbar haben. Ein gutes Beispiel ist unter anderem Kim-Christopher Granz aus Oldenburg, der jeden Tag seine Eindrücke zu Design in seinem Online Magazin DESIGNLOVR in unterschiedlichsten Branchen festhält. Auch er bedient sich Evernote, was ein zusammen mit dem Entwickler produziertes Video eindrucksvoll zeigt.

Evernote erblickte im Jahre 2008 das Licht der Welt. Das Unternehmen wurde in Kalifornien, genauer Redwood City gegründet und entwickelt sich seitdem von dort aus in rasanten Schritten vorwärts. Inzwischen kann man seine Notizen nicht mehr nur über einen Webservice anlegen sondern hat diese am iPhone, Mac und anderen Plattformen immer griffbereit. Sowohl für BlackBerry OS, Android als auch die Windows (Phone) Platform stellt der Entwickler eine native Applikation zur Verfügung.

evernote_02

Was unterscheidet nun Evernote von Outlook, Notizen am Mac oder einer simplen Notes App im App Store?

Evernote bietet einerseits eine Plattform, die es erlaubt Text kombiniert mit Bildeindrücken, Audio und Standort, versehen mit Stichwörtern in der Cloud abzulegen, andererseits den Zugriff auf diese auf seinen diversen Geräten die auch ohne Verbindung zur Wolke neue Gedanken entgegennehmen und diese dann bei bestehender Internetverbindung auf alle Geräte synchronisieren. Evernote bietet diverse Tools um den Alltag so einfach wie möglich zu gestalten. Man legt Notizbücher – als Kategorieersatz – an und schreibt seine Notizen in diese. So behält man die Übersicht und hat schnellen Zugriff auf benötigtes Material. Evernote Helper und Mac und Windows erlauben Bildschirmfotos, Tonaufnahmen sowie die Erstellung von Notizen auf kurzem Wege. Dies bedeutet nichts anderes, als dass man über ein solches Fenster in der Menüleiste eine Notiz anlegen kann, diese jedoch nicht sofort mit Tags und Kategorieren versieht, sondern dies im Nachhinein macht. Dies hilft besonders in Momenten, wo ein Gedanke schnell abgespeichert werden muss, um ihn nicht zu vergessen. Sozusagen die Quick&Dirty Methode.

evernote_01

Kommen wir zur wohl wichtigsten Frage. Was kostet Evernote?

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten. Dies hängt von der Nutzung ab. Möchte man nur einfache Textnotizen anlegen, reicht die kostenlose Version absolut aus. Wer jedoch größere Dateien anhängen, seine App mit einem PIN-Code schützen oder Offline arbeiten möchte ist gezwungen, zu Evernote Premium zu greifen. Außerdem bietet dies einem den Vorteil einen Notizverlauf anzuzeigen, mit anderen zusammen auf Notizen zuzugreifen sowie eine Texterkennung für angehängte Bilder.

Evernote Premium kostet 5,00€ im Monat. Dafür erhält man eine durchaus sinnvolle Plattform, die einem das eigene Gehirn für wichtige neue Gedanken freihält und die Notizen sicher und organisiert aufbewahrt. Doch aufgepasst! Wer Telekom Kunde ist, kann Evernote Premium kostenlos nutzen! Als Festnetz oder Mobilfunkkunde kann man so 1 Jahr auf den monatlichen Beitrag verzichten und kommt in den Genuss der Premium Funktionen. Wer das Angebot nutzen möchte, sollte sich hier anmelden.

Wir sprechen somit eine klare Empfehlung für alle aus, die gerne viele Gedanken festhalten und dies als Stütze für den Alltag benötigen. Der monatliche Beitrag – falls man kein Telekom Kunde ist – ist wenn man die Vorteile betrachtet günstig und durchaus tragbar.

Das beste kommt immer zum Schluss. Was sagen andere zu Evernote? Hier das Video über Kim-Christopher Granz von DESIGNLOVR, einem sehr lesenswerten Magazin für alle die am Zahn der Zeit leben.