Fahrbericht: Hyundai i10

In den heutigen Innenstädten werden die Parkplätze immer weniger und immer enger, deswegen passen Kleinwagen wie der Hyundai i10 in das heutige Bild von Innenstädten. Mit einer Fahrzeuglänge von 3,66 spielt der Hyundai i10 auch in der kleinsten Parklücke aus und man muss nicht lange nach einer weiteren Parklücke suchen. Wo der Hyundai i10 seine Stärken und seine Schwächen hat, möchten wir in diesem Artikel näher hervorheben.

Unser Testwagen verfügt über die Ausstattungslinie „Style“ und ist gleichzeitig die teuerste und am umfangreichsten Ausstattungslinie. Angeboten wird der i10 in der Basisausstattung, Classic und Trend. Bei Fahrzeugabmessungen von 3,66 Meter Länge und einem Radstand von 2,38 Meter mag man jetzt denken das es sich hierbei womöglich um ein nicht vollwertiges Auto handelt. Aber das der erste Eindruck täuscht, werden wir gleich gemeinsam feststellen. Aber werfen wir zunächst einmal einen Blick auf das Äußerliche des i10. Äußerlich macht der Hyundai einen recht niedlichen Eindruck. Unterstreicht wird dies durch die Farbe Orange Metallic. Unterstreicht wird der Auftritt durch die serienmäßigen 14 Zoll Alufelgen.

Wirft man einen ersten Blick in den Innenraum so fällt einem direkt auf, dass Hyundai den farblichen Auftritt des i10 äußerlich auch mit in den Innenraum nimmt. Das Armaturenbrett ist zweifarbig in den Farben orange und schwarz gehalten. Die verwendeten Materialen des Armaturenbrettes fühlen sich gut und vernünftig verarbeitet an. Zusammengefasst lässt sich der Eindruck als einfach aber solide beschreiben. Die Außenfarbe unseres Testfahrzeuges finden sich auch in den Sitzpolstern wieder. Lässt man sich auf diesen Polstern nieder, wird man direkt feststellen, dass diese Sitze für einen Kleinwagen recht bequem sind. Insgesamt kann man in diesem Fahrzeug mit 4 Erwachsenen und etwas Gepäck durchaus gewisse Strecken zurücklegen.

Vor allem fällt auf, dass der i10 durchaus über Komfortfeatures verfügt, die in manch anderem Kleinwagen der Wettbewerber entweder gar nicht oder nur für teuer Geld erworben werden können. Bereits in der kleinsten Ausstattungsvariante verfügt der i10 über eine serienmässig Klimaanlage oder aber der Variante Trend über eine Lenkradheizung. Besonders bemerkenswert ist, dass sich von der Fahrertür aus alle 4 Fenster elektrisch hoch und runter fahren lassen. Manch anderer Bewerber hat entweder nur vorne elektrische Fensterheber und hinten manuell oder nur Ausstellfenster.

Bei einer zweckmäßigen Motorisierung von 67 PS kann man jetzt keine sportlichen Fahrleistungen erwarten, aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h und einer Beschleunigung von 0-100 mit 14,9 Sekunden kommt man doch gut von A-B. Das Fahrwerk des i10 bügelt alle üblichen Straßenschäden sauber weg. Bei größeren Kratern und Zuladung kommt das Fahrwerk an seine Grenzen. Mit dem serienmäßigen i10 ESP wird auch der übermütigste Pilot auf Kurs gehalten.

Mit einem Einstiegspreis von unter 10.000 Euro ist der i10 sogar günstiger als ein Wettbewerber aus Wolfsburg. Wobei wir eher nicht empfehlen den Wagen in der Basis Ausstattung zu werben, sondern mindestens die Classic Linie zu nehmen, die 1.000 Euro teurer ist und bereits über eine Klimaanlage, ein CD-Radio und Anschlüsse für iPod oder AUX-Geräte verfügt. Zusammenfassend macht der Wagen einen sehr guten Eindruck im Stadtverkehr und ist von unserer Seite durchaus eine Empfehlung Wert.

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