Fahrbericht: Hyundai Tucson

Bereits im letzten Jahr konnte ich einen ersten Eindruck zum Hyundai Tucson gewinnen. Im Rahmen einer Fahrveranstaltung konnte ich den Tucson kurze Zeit bewegen. Jetzt hatte ich die Möglichkeit mir einen genaueren Eindruck zu machen. Allerdings bin ich dieses Mal nicht den Diesel, sondern den 177 PS Turbo Benziner gefahren. Wer sich gerne noch einmal den Vorstellungsartikel durchlesen möchte, findet den Link hier.

Mittlerweile findet ihr auf unserer Homepage auch das entsprechende Infotainment Video. Ich habe euch das ganze auch noch einmal hier verlinkt. Das Video beinhaltet nur einen kurzen Überblick zum System, weil das System identisch zum bereits vorgestellten Hyundai i40 ist. Allerdings zeige ich in diesem Video auch das Multifunktionslenkrad mit dem Display zwischen Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige.  Des Weiteren werdet ihr in diesem Video auch die verschiedenen Schalter für die Assistenzsysteme.

Zum Platzangebot im Tucson habe ich mich bereits im letzten Jahr geäußert. Wer über 2 Meter groß ist, sollte aus Platzgründen auf das Panoramaglasdach verzichten, da man sonst mit der Kopffreiheit Probleme bekommt. Um die Platzverhältnisse ohne Schiebedach noch einmal überprüfen zu können, hat dieser Testwagen dieses Ausstattungsmerkmal nicht. Ohne Glasdach haben auch größere Menschen ausreichend Kopffreiheit im Tucson und somit sollte eher auf das Ausstattungsmerkmal verzichtet werden.

Gefahren bin ich den 1.6 T-GDI mit 177 PS. Hyundai weist bei dieser Motorisierung einen kombinierten NEFZ Verbrauch von 7,5 Liter aus. Allerdings konnte ich diesen Normverbrauchswert nicht annähernd erreichen. Bei unseren Testfahrten war der Verbrauch nie unter 10 Liter. Im Idealfall konnte ein Testverbrauch von 10,5 Litern erreicht werden. Ich betrachte bei einem solchen Fahrzeug ein Verbrauch von mehr als 10 Litern zu viel und daher würde ich beim Tucson dann zu den Diesel Motorisierungen raten.

Wie schon im letzten Jahr bin ich weiterhin sehr angetan vom Tucson. Das gefahrene Modell verfügte über die Ausstattungslinie „Premium“ und bringt bei einem Preis von unter 40.000 Euro eine sehr umfangreiche Ausstattung mit. Selbst Assistenzsysteme wie Spurhalte-, Einpark- oder Verkehrszeichenassistent sind bei dieser Ausstattungslinie serienmäßig. Auch ein Navigationssystem, LED-Scheinwerfer oder eine elektrische Heckklappe hat der Tucson in der Linie „Premium“ ebenfalls. Diese Linie lässt sich noch durch drei weitere Merkmale erweitern. Es gibt noch das Panoramadach, ein Lederpaket und ein Assistenzpaket (Totwinkel- & Notbremsassistent und Frontkollisionswarner).

Mit dieser umfangreichen Ausstattung zu einem Preis von unter 40.000 Euro hat der Tucson sich das Prädikat Preis-Leistungs-Sieger verdient und muss sich aber gleichzeitig nicht hinter den Mitbewerbern verstecken.

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