News: Der neue VW Crafter

Bereits 2013 endete die Zusammenarbeit zwischen Daimler und VW bei der Produktion des Crafter. Jetzt nach 3 Jahren ist es endlich soweit. Volkswagen wird pünktlich zur IAA Nutzfahrzeuge in Hannover den neuen Crafter der Öffentlichkeit vorstellen und zum ersten Mal auch dem Publikum zugänglich machen. Bereits in der Entwicklung hat VW zahlreiches Feedback der Kunden mit einfließen lassen. Da der (noch) aktuelle Crafter von Mercedes Benz gebaut wird, musste VW auch entsprechende Produktionskapazitäten bereitstellen.

Zur Fertigung des neuen Crafter wurde in Wrzesnia (Polen) ein neues Produktionswerk gebaut. Das neue Werk ist somit der zweite Produktionsstandort der Marke VW in Polen. Das zukünftige Crafter Werk umfasst eine Fläche von 220 ha und bei voller Auslastung werden an dem neuen Standort über 3.000 Beschäftige arbeiten und durch entsprechende Ansiedlung von Zulieferern werden weitere Arbeitsplätze in der Region entstehen.

Der zukünftige Crafter soll kundenorientierte Transportlösungen bei höchster Wirtschaftlichkeit bieten. Zu diesem Zweck wurde der Crafter exakt auf die Anforderungen und Wünsche der vielfältigen Kundengruppen abgestimmt. Um dies umsetzen zu können, musste VW die Kundenwünsche und Anforderungen exakt verstehen und hat daher viele Kunden in ihrem mobilen Arbeitsalltag unmittelbar begleitet. Nicht nur die unmittelbare Kundenorientierung war VW wichtig, sondern auch die beste Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Neue EU 6-Motoren in Verbindung mit neuem Exterieur-Design sollen den geringsten Verbrauch und niedrige Emissionswerte in der Fahrzeugklasse erzielen.

Eigens für das neue Modell wurde ein neues 2.0 TDI-Aggregart mit dem internen Namen „EA288Nutz“ entwickelt. Angeboten wird das neue Aggregat in vier Leistungsstufen. Als Einstieg wird die Variante mit 102 PS angeboten und danach folgen die Leistungsstufen 122, 140 und 177 PS. Der Kunde kann nicht nur zwischen den 4 Leistungsstufen wählen, sondern auch zwischen Front-, Heck- oder Allradantrieb. Je nach Motor und Ausstattung steht entweder ein Schalt- oder Automatikgetriebe zur Wahl.

Für eine größtmögliche Wendigkeit wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen großen Lademaßen und möglichst geringen Außenabmessungen geachtet. Gleichzeitig schlägt der neue Crafter seinen Vorgänger in Ladevolumen und Laderraumlänge. Angeboten wird das neue Nutzfahrzeug in bis zu drei Fahrzeuglängen und bis zu drei Dachhöhen (bei den geschlossenen Aufbauten), sodass der Kunde sein optimales Modell gemäß seinen eigenen Anforderungen optimal konfigurieren kann. Somit kann der Kunde die für sich optimale Kombination von Aggregat, Getriebe, Antrieb, Fahrzeuglänge und Dachhöhe wählen.

Selbstverständlich haben die Entwickler auch Sicherheit groß geschrieben und eine Vielzahl von Assistenzsystemen für den Crafter entwickelt.  Viele der Assistenzsysteme sind bereits aus dem PKW-Bereich bekannt. Neben einer Vielzahl aktiver Fahrassistenzsysteme, wie beispielsweise ESP mit Gespannstabilisierung, automatische Distanzregelung ACC, einem optionalen Seitenwindassistenten und viele weitere, stehen auch passive Fahrassistenzsysteme insbesondere eine Vielzahl an Airbags zur Verfügung. Des Weiteren kann der Crafter noch mit einer Rückfahrtkamera, ein Ausparkassistent oder LED Scheinwerfern ausgestattet werden. Damit ist der Crafter auf dem gleichen Stand der Technik wie PKW.

Fotos

Quelle Bilder: Volkswagen