Review: Fitbit Flex

Das Fitbit Flex war neben Produkten von Jawbone oder Nike einer der ersten Fitnesstracker. Dieser Tracker erfasst die Schritte (daraus errechnet die Software mit Hilfe von den Angaben Größe, Geschlecht, Alter Gewicht und Schrittlänge auf Tagesbasis die Entfernung), Kalorienverbrauch und die Dauer der Aktivitäten. Zusätzlich erfasst der Fitbit Flex noch den Schlaf.

flex_5colors_300dpiAber bevor ich zum eigentlichen Review komme, möchte noch auf unser Unboxing Video hinweisen. Dort ist im Detail das Produkt sowie das Zubehör zu sehen. Dieses Video findet ihr hier. Besonders schön finde ich, dass Fitbit 2 unterschiedlich lange Armbänder mitliefert, sodass man nicht zuerst herausfinden muss, welche Größe passend ist, vor allem wenn man das Produkt im Online-Handel kauft.

Äußerlich ist das Fitbit Flex sehr schlicht gehalten und verfügt im Gegensatz zu manchem Wettbewerber über kein LCD-Display, sondern lediglich über LED Leuchten, die den Tagesfortschritt anzeigen. Die Synchronisation mit dem Handy erfolgt über Bluetooth 4.0. Hat man in der heutigen Zeit kein Handy mit Bluetooth 4.0, so muss man den komplizierten Weg über das USB-Dongle gehen und die Daten am Rechner analysieren.

Fitbit_Flex_MobileKann man allerdings auf ein entsprechendes Smartphone zurückgreifen, so gibt es sowohl für iOS als auch Android eine entsprechende Fitbit App. Dort kann man dann die entsprechenden Werte analysieren, auch lassen sich die Einstellungen zur Schrittlänge und die „Schrittlänge im Lauftempo“ manuell anpassen. Dies kann die Genauigkeit bei der Bestimmung der Distanz erhöhen. Wie bei allen anderen Trackern ist die Anbindung an die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter möglich, die es einem erlauben mit Freunden in Ranglisten sich zu duellieren. Die Synchronisation zwischen Smartphone und Armband Funktion auch, ohne dass das Fitbit Flex online sein muss. Darüber hinaus lässt sich der Tracker auch als Wecker benutzen und über die App bis zu 8 verschiedene Weckzeiten programmieren. Das Wecken erfolgt dann sanft per Vibration. Insgesamt ist die App übersichtlich gestaltet und bietet verschiedene Zusatzanwendungen.

Wie schon erwähnt ist das Fitbit kein Schmuckstück und bis auf die Farbe Rot ist das Band sehr dezent. Aber am Tragekomfort gibt es sonst eigentlich nichts zu meckern. Es schmiegt sich bequem am Handgelenk an und lässt sich durch die zahlreichen Ösen bequem anpassen. Laut Fitbit soll der Akku bis zu fünf Tage ausreichen, dies deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Allerdings bin ich der Meinung, dass das Fitbit Flex wegen des fehlenden LCD Displays eine deutlich längere Akkulaufzeit haben sollte. Vergleichsweise ist ein Produkt von Garmin zu nennen, welches bis zu 1 Jahr mit dem Akku auskommt.

Nicht besonders zufrieden bin ich mit der Genauigkeit des Fitbit Flex. Bei exakter Einstellung der Rahmendaten (Größe, Gewicht, Alter usw.) haben wir doch geringfügige Abweichungen feststellen können bei einer festgelegten Teststrecke. Man sollte sich bei diesen Fitnessarmbändern, nicht nur beim Fitbit Flex, darüber im Klaren sein, dass die Geräte sehr empfindlich sind und beispielsweise auch Handbewegungen manchmal als Schritte aufzeichnen können. Die Verarbeitungsqualität des Armbands empfinde ich jetzt nicht besonders gut, weil uns in einem Zeitraum von 6 Monaten zweimal das Armband kaputt gegangen ist. Allerdings hat Fitbit völlig problemlos für einen Austausch gesorgt.

Über das fehlende LCD-Display kann man hinweg sehen, aber die mangelnde Genauigkeit und die hohe Empfindlichkeit bei Handbewegungen empfinde ich mehr als negativ und würde daher den Fitbit Flex nur bedingt empfehlen.

 

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