Review: LG G3

Bereits im vergangenen Jahr hat LG mit dem G2 ein sehr erfolgreiches Smartphone auf den Markt gebracht. Auch in diesem Jahr zählt das G2 zu einem der schnellsten Android-Smartphones. Des Weiteren hat sich das G2 mit einer überzeugenden Akkulaufzeit hervorgetan. Ist das LG G3 als Nachfolger schlechter, nur genau so gut oder sogar besser? Dies soll der folgende Test zeigen.

Obwohl LG bei dem G3 als Material für das Gehäuse nur Kunststoff verwendet hat, fühlt sich das Material dennoch sehr angenehm und hochwertig verarbeitet an. Wenn man es jetzt nicht wüsste, dass der Akkudeckel aus Kunststoff gefertigt sei, so würde man denken, dass das Material möglicherweise Metall sein könnte. Zu diesem Effekt trägt auch die Optik bei. Sie vermittelt nämlich den Eindruck des gebürsteten Aluminiums.

Das LG G3 wiegt 156 Gramm und hat die Maße von 74,9 x 146,4 Millimeter und ist 9,7 Millimeter dick. Trotz des 5,5 Zoll-Displays liegt das Handy bei diesen Ausmaßen durchaus sehr gut in der Hand. Im Vergleich zu anderen Androiden besitzt das G3 an den Rändern keinerlei Tasten. Ähnlich wie beim Vorgänger setzt LG wieder auf den sogenannten „Rear Key“. Unter dem „Rear Key“ versteht LG eine Kombination aus Ein- und Ausschalter und der Lautstärkewippe.

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Wie bereits bekannt verfügt das LG G3 über ein Display mit der Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll. Allerdings nimmt bei der Auflösung LG hierbei eine Vorreiter Rolle ein und setzt als erster Hersteller auf ein Quad-HD-Display. Die genaue Auflösung des Displays beträgt 1.440 x 2.560 Pixel. Die Displayqualität des G3 ist wesentlich besser als bei Full-HD Displays. Selbst kleine Icons wirken wesentlich schärfer und detailtreuer.

Nicht nur beim Display setzt LG auf High-End, auch in Sachen Prozessor klotzt man ordentlich und verbaut einen der aktuell besten in den Korpus des G3. Der Snapdragon 801 aus dem Hause Qualcomm besitzt vier Kerne, die jeweils mit einer Frequenz von bis zu 2,5 GHz takten.

Bei Arbeitsspeicher und Datenspeicher bietet LG 2 Varianten an. Einmal gibt es das Modell mit 2GB RAM und 16 GB Datenspeicher und andererseits das Modell mit 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Datenspeicher. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es beim G3 ein Steckplatz für Speicherkarten. Die Kamera auf der Rückseite schießt Fotos mit einer Auflösung von bis zu 13 Megapixeln. Videos werden in UHD-Qualität aufgezeichnet und auch Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde sind in HD-Qualität möglich.

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Als Betriebssystem setzt LG beim G3 Android 4.4.2 ein. Der Hersteller setzt auf eine hauseigene Oberfläche mit dem Namen Optimus UI. Das LG G3 besitzt eine 3.000 mAh starke Batterie. Das mag zwar recht viel klingen, aber bei einem QHD-Display und einem solch starken Prozessor könnte der Akku doch nicht so stark sein.  Mit dem LG G3 kommt man bequem über den ganzen Tag und muss nicht mit der Sorge auf die Straße gehen irgendwo eine Steckdose suchen zu müssen. Bei unseren Tests kamen wir nach einem 8-stündigen Arbeitstags mit intensiver Nutzung des Telefons auf rund 40 Prozent Restakku.

Nach dem Volltreffer des letzten Jahres hat LG beim G3 in allen Bereichen noch mal einmal einen drauf gesetzt. Das Telefon ist sehr gut verarbeitet. Der Leistungsfähigkeit des Akkus ist für PowerUser durchaus empfehlenswert. Das QHD-Display ist eine Wucht. Zusammenfassend ist das Handy eine Empfehlung für alle.