Vorstellung: Hyundai Tucson

Bereits im Februar habe ich euch den neuen Tucson nach der Weltpremiere in Berlin schon vorgestellt. In der vergangenen Woche hatte ich die Möglichkeit im Rahmen der Fahrveranstaltung den neuen SUV einmal zu erfahren. Aber bevor Ihr hier weiterlest, empfehle ich euch einmal den Beitrag vom Februar einmal anzuschauen. Dazu klickt hier einfach hier. Wie Ihr ja bereits wisst, konzentriere ich mich mit unseren Fahrzeugtests nur auf 2 Bereiche. Einmal stelle ich euch das Infotainmentsystem im Detail genau vor und andererseits schaue ich mir den Sitzkomfort und Ergonomie an. Sicherlich ist es für den einen oder anderen doch interessant, wie es sich mit mehr als 2 Metern Körpergröße im Tucson sitzt.

Für die Vorstellung des neuen Infotainmentsystems mit den TomTom Live Services war die Zeit mit dem Tucson zu kurz. Daher werde ich hoffentlich diese Vorstellung in einigen Wochen nachreichen können.

Damit ich mir einen genauen Überblick über den Sitzkomfort im Tucson verschaffen konnte, habe ich bewusst ein Fahrzeug mit dem neuen Panoramaglasdach gewählt. Ein Schiebedach generell bedeutet immer Verlust an Kopffreiheit und gleichzeitig mit der niedrigeren Fahrzeughöhe im Vergleich zum Vorgänger kann die Kopffreiheit für große Menschen dann nicht mehr ausreichend sein. Selbst wenn der Fahrersitz komplett nach unten gestellt wird, ist die Kopffreiheit für Menschen meiner Größe nicht mehr ausreichend. Genau an dem Übergang zwischen Dachhimmel und Glasdach stoße ich in meinem Fall mit dem Kopf an, sodass ich nicht mehr aufrecht in dem Fahrzeug sitzen kann. Ansonsten lässt sich der Fahrersitz ausreichend nach hinten verstellen, sodass kein Gefühl der Enge entstehen kann.

Obwohl der Hyundai einen sehr europäischen Eindruck hinterlässt, merkt man ihm doch seine Herkunft an. Gerne wird der der Tucson mit Wettbewerbern deutscher Herkunft verglichen. Persönlich störend empfand ich die Flut an unterschiedlichen Schaltern und Knöpfen. Obwohl man in Teilbereichen des Armaturenbretts sich durchaus Gedanken zu einer logischen Struktur gemacht hat, sind an anderen Stellen Schalter untergebracht, die eigentlich
dort deplatziert wirken. Für jedes Assistenzsystem existiert im Tucson ein extra Schalter. Einerseits findet man Schalteinheiten unterhalb vom Automatikwahlhebel und anderseits links vom Lenkrad. Persönlich würde ich einige Funktionen über das Infotainment schaltbar machen. Sicherlich überraschend war im Tucson, dass dieser über eine Auto-hold Funktion verfügt. Aber warum muss dafür ein separater Knopf im Armaturenbrett untergebracht werden? Lässt sich das Ganze nicht wesentlich vereinfachen, in dem man die Auto-hold Funktion über einen festen Druck auf das Bremspedal aktiviert?

Zusammenfassend macht Hyundai mit dem Tucson einen sehr großen Schritt nach vorne. Aber ob der Tucson sich mit den zukünftigen Wettbewerbern messen kann, werden wir sehen. Sicherlich lässt sich nicht abstreiten, dass der Tucson in diesem Segment mit dem, was er bietet der absolute Preisleistungssieger ist.

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